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Die Sopranistin Daniela Haase wurde in Bautzen geboren, stammt aus einer sorbischen Familie und ist bis heute als Künstlerin der sorbischen Kultur sehr verbunden. Sie wurde seit ihrem 5. Lebensjahr in ihrer Heimatstadt im Fach Blockflöte, Klavier, Musiktheorie und Chor bei Dr. Magdalena Kemlein und später auch Gesang bei Ingrid Neumann musikalisch ausgebildet. Vor und während ihres Gesangsstudiums an der Hochschule für Musik „C. M. v. Weber“ bei Prof. Hartmut Zabel und Ingrid Neumann in Dresden war sie an CD-Produktionen, Rundfunkaufnahmen beim MDR und ORB und zahlreichen Konzerten beteiligt. Gastengagements führten sie an das Deutsch-Sorbische Volkstheater in Bautzen, wo sie u.a. die Janthe in H. Marschners “Vampyr“ sang. Ihr Liederabend - Debüt gab sie 2009 an der Oper Leipzig. Als Teilnehmerin verschiedener Wettbewerbe und Meisterkurse bei Peter Schreier (Lied) und Hartmut Haenchen (Mozartopern) gewann sie zahlreiche Preise und war Finalistin beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin.

Da ihr Interesse für Mediengestaltung, Malerei und Kunst schon immer sehr groß war, entschied sie sich nach ihrem Gesangsexamen für eine Zweitausbildung zur Audiodesignerin. Im Bereich des Grafikdesigns war sie dann mehrere Jahre erfolgreich tätig. Die Musik hatte die Sopranistin Daniela Haase aber nie aus den Augen verloren und so wagte sie 2006 endgültig den Schritt in die Selbständigkeit als Sängerin.

Sie ist seit 2006 ständiger Gast im Rundfunkchor Berlin (Simon Halsey), seit 2008 im RIAS Kammerchor Berlin (Prof. H.-Ch. Rademann) und von 2009 bis 2013 im MDR-Chor Leipzig (Howard Arman). Dadurch hat sie regelmäßig Gelegenheit mit ausgezeichneten Orchestern, Musikern und sowohl Chor- als auch Orchesterdirigenten zu arbeiten. Besonders beeindruckend war für die Sopranistin Daniela Haase die künstlerische Arbeit mit Marcus Creed, Sigvards Klava, Michael Gläser, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski und den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle. Unter Simon Rattle sang Sie im Oktober 2014 als Gastaushilfe beim Rundfunkchor Berlin und den Berliner Philharmonikern in der Matthäuspassion von J. S. Bach unter der Regie von Peter Sellars in New York.

Daniela Haase wird seit einiger Zeit von KS Prof. Elisabeth Wilke (Semperoper Dresden, Konservatorium Salzburg) künstlerisch betreut. Den Schwerpunkt ihrer sängerischen Tätigkeit bilden Oratorien, Kantaten, Messen und andere vokalsolistisch - kammermusikalische Gattungen des 16. bis 21. Jahrhunderts.

Die Sopranistin Daniela Haase gastiert weltweit mit einem umfangreichen Lied- und Oratorienrepertoire u.a. in Zusammenarbeit mit der Akademie für Alte Musik Berlin, der Lautten Compagney Berlin (Wolfgang Katschner), der Batzdorfer Hofkapelle, der Virtuosi Brunensis (Tschechien), den Dresdner Kapellknaben (DKM Matthias Liebich), der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Elbland Philharmonie Sachsen, den Hofer Symphonikern, der Virtuosi Saxoniae (Prof. Ludwig Güttler) und dem Dresdner Kreuzchor (Kreuzkantor Roderich Kreile).